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	<title>Eva Stern schnelllaeufer.de &#187; SOS-Kinderdörfer</title>
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		<title>Mama Janes Wohnung</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 17:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Mama Jane öffnet ihren Vorhang und bittet den Besuch herein. Eine Tür hat ihre Wohnung nicht. Mama Janes Wohnung besteht aus einem einzigen kleinen Zimmer. Aber es ist das Zuhause für 20 Menschen: Mama Janes Kinder, Enkel, Urenkel und auch Kinder von der Straße, um die sich sonst niemand kümmert. Bad, Toilette, Küche, Möbel? Gibt es nicht. Es gibt ein Bett. Unter einer Decke in der Ecke sind die Sachen der Familie verstaut. In der anderen Ecke steht ein Wasserkanister. An der Wand hängt ein Regal mit verbeulten Schüsseln. Mama Jane ist 60 Jahre alt. Sie wohnt in einem Slum (sprich: Slamm) in Mombasa. Das ist eine Küstenstadt in dem ostafrikanischen Land Kenia. „Slum“ werden überall auf der Welt Siedlungen genannt, in denen die Ärmsten der Armen wohnen. Slums gibt es vor allem in den großen Städten der armen Länder in Afrika, Asien und Südamerika. Die Menschen ziehen vom Land in die Städte, weil sie Arbeit suchen oder weil sie vor Hunger, Krieg und Naturkatastrophen flüchten. Gut bezahlte Arbeit finden sie aber nur sehr selten. Sie schuften für wenig Lohn für die Leute in den reichen Stadtvierteln als Putzmädchen, Wachmänner, Gärtner und Dienstboten. Einige verkaufen auch Obst, Gemüse oder Wasser im Slum, nähen Kleider oder sammeln Müll. Mehr als eine Milliarde Menschen leben weltweit in den armseligen Hütten der Slums: ohne fließendes Wasser, ohne eigene Toiletten, oft ohne Strom. Straßen gibt es nicht. Hütte reiht sich an Hütte. Wenn es regnet, verwandeln sich die Trampelpfade dazwischen in stinkende Bäche. Überall liegt Müll. Denn eine Müllabfuhr kommt hier nie hin. Auch Feuerwehr und Rettungswagen kommen im Notfall nicht durch. Wie auch – ohne Straße?</p>
<p><em>Eva Stern | Fotos: Eva Stern</em></p>
<p><a href="http://schnelllaeufer.de/wp-content/uploads/2013/02/Mombasa.pdf" target="_blank">Solarstrom für das SOS-Kinderdorf in Mombasa (Blickpunkt-Seite in der Rheinpfalz, Ludwigshafen, 20.07.2011)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Oswaldo wünscht sich eine Schuluniform</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 06:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Oswaldo ist neun Jahre alt und lebt in einem Elendsviertel in Maputo. Das ist die Hauptstadt des Landes Mosambik im Südosten von Afrika. Mosambik ist ein sehr armes Land. Viele Menschen können nicht lesen und schreiben. Das Land wurde in einem langen Bürgerkrieg fast ganz zerstört. Obwohl das schon 20 Jahre her ist, kann man die Schäden heute noch sehen.<br />

<a href="http://schnelllaeufer.de/wp-content/gallery/div-bilder/oswaldo_text.jpg" title="Klettern und Fußball spielen: Oswaldo (9) und seine Freunde leben in Mosambik." class="shutterset_singlepic80" >
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</a>
„Wenn ich groß bin, möchte ich Maurer werden“, sagt Oswaldo. Er geht in die zweite Klasse. Sein Lieblingsfach ist Portugiesisch. Das ist die offizielle Sprache in Mosambik. „Meine Schuluniform muss ich mir mit meinem Bruder teilen. Unsere Eltern haben kein Geld, um für alle Kinder eine zu kaufen“, erklärt Oswaldo.<br />
Zum Glück muss er nicht weit zur Schule laufen. So bleibt mehr Zeit zum Spielen übrig. Fußball ist für ihn das Spiel Nummer eins. „Aber ich tobe auch gerne mit meinen Freunden auf den Bäumen im Hinterhof&#8221;, erzählt der Neunjährige. Außerdem veranstalten sie zusammen oft Wettkämpfe: Wer macht die beste Musik und wer kann am coolsten dazu tanzen? Oswaldo kann das ziemlich gut. Er spielt Schlagzeug und kann sich toll zum Rhythmus bewegen.<br />
Das Lieblingsessen von Oswaldo ist Reis mit Bohnen. Das ist ein typisches Essen im Süden von Mosambik. „Manchmal wird das auch mit den Fingern gegessen“, sagt Oswaldo. Der Zweitklässler aus Maputo ist ein ganz normaler Junge: mit einem Lieblingsfach in der Schule, einer Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit und einem Lieblingsessen. Sein größter Wunsch für die Zukunft: „Ich möchte meiner Familie helfen können.&#8221; Bis es so weit ist, hat er noch drei kleine Wünsche: Einmal Geburtstag feiern und einen eigenen Geburtstagskuchen anschneiden. Eine eigene Schuluniform. Und neue Klamotten an Weihnachten.</p>
<p><strong>Zur Sache:</strong><br />
Oswaldo (Name geändert) wird in einem &#8220;Familienstärkungsprogramm&#8221; betreut, die rund um &#8220;SOS-Kinderdörfer&#8221; verhindern sollen, dass Familen wegen Armut oder Krankheit auseinander brechen. Das erste SOS-Kinderdorf wurde am 15. April 1951 im österreichischen Imst eröffnet. Damals zogen 45 Kinder und fünf SOS-Mütter ein. Heute Leben in den 508 SOS-Kinderdörfern und 383 Jugendeinrichtungen in 132 Ländern fast 80.000 junge Menschen. Die SOS-Zusatzeinrichtungen unterstützen rund eine Million Kinder und deren Angehörige.</p>
<p><em>Eva Stern | Foto: <a href="http://www.sos-kinderdoerfer.de/Pages/default.aspx" target="_blank">SOS-Kinderdörfer</a></em></p>
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		<title>Noch einmal Rabatz machen</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 22:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Faschingszeit ist fast alles erlaubt: Rabatz machen, Konfetti werfen, verkleidet durch die Straßen ziehen und Berliner verputzen bis man nicht mehr kann. Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt feiern Fasching, Karneval oder Fastnacht. Karneval hat viel mit dem christlichen Fest Ostern zu tun. In den Wochen vor Ostern wird gefastet, also zum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://schnelllaeufer.de/wp-content/uploads/2011/03/Karneval1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1232" title="Karneval1" src="http://schnelllaeufer.de/wp-content/uploads/2011/03/Karneval1-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>In der Faschingszeit ist fast alles erlaubt: Rabatz machen, Konfetti werfen, verkleidet durch die Straßen ziehen und Berliner verputzen bis man nicht mehr kann. Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt feiern Fasching, Karneval oder Fastnacht.<br />
Karneval hat viel mit dem christlichen Fest Ostern zu tun. In den Wochen vor Ostern wird gefastet, also zum Beispiel kein Fleisch gegessen. Bevor diese Zeit des Verzichts beginnt, durften die Menschen schon im Mittelalter noch einmal richtig feiern. Der Name „Carnevale“ bedeutet „Fleisch, lebe wohl“ und der Begriff „Fastnacht“ erinnert an die Nacht vor dem <a href="http://schnelllaeufer.de/wp-content/uploads/2011/03/Karneval2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1234" title="Karneval2" src="http://schnelllaeufer.de/wp-content/uploads/2011/03/Karneval2-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Fastenbeginn.<br />
Karneval ist genau das Gegenteil von Verzicht und Stille: Karneval ist bunt, laut und von allem ganz viel. Traditionell werden in der Faschingszeit oft fettige Sachen gegessen wie eben Berliner oder Krapfen. Auch die Sitte, sich zu verkleiden und in eine neue Rolle zu schlüpfen, ist uralt: Einmal im Jahr durften die Diener selbst Herrscher spielen und sich über ihre Herren oder Bischöfe lustig machen, ohne dafür bestraft zu werden.<br />
Im 16. und 17. Jahrhundert brachten die Eroberer aus Spanien und Portugal die Karnevals-Tradition mit nach Südamerika und in die Karibik. Der Karneval in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro ist heute weltberühmt. Und schon kleine Kinder schwingen beim Samba-Tanzen ihre Hüften. Dabei tragen sie auch so tolle Kostüme wie die großen Samba-Tänzer.<br />
Gerade in Ländern, wo es wenig zu lachen gibt, ist Karneval eine gute Gelegenheit, einmal fröhlich zu sein. Zum Beispiel in Haiti: Das Land gehört zu den ärmsten Ländern. Vor einem Jahr wurde es auch noch von einem schweren Erdbeben  verwüstet. Wie gut, dass die Kinder wenigstens zum Karneval richtig Spaß haben: Sie verkleiden sich, trinken Limo und essen ein Stückchen Kuchen. Die Kinder auf unseren Fotos leben in SOS-Kinderdörfern in Haiti und Brasilien. Sie haben ihre Mama und ihren Papa verloren. Jetzt leben sie mit SOS-Mamas und eigenen und neuen Geschwistern  in den Kinderdörfern. Dort können sie spielen, zur Schule gehen, bekommen Essen, ein gemütliches Zuhause. Und sie feiern natürlich Fasching. (sev)</p>
<p><em>Eva Stern | Fotos: <a href="http://www.sos-kinderdoerfer.de/Pages/default.aspx" target="_blank">SOS-Kinderdörfer</a></em></p>
<p>erschienen in: <a href="http://www.rheinpfalz.de" target="_blank">Die Rheinpfalz</a></p>
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