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	<title>Eva Stern schnelllaeufer.de &#187; Erdbeben</title>
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		<title>Japan: Leben mit der Gefahr</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 09:45:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein wütender Drache, der auf den Boden trampelt und Feuer speit? Als es noch keine moderne Wissenschaft gab, konnten sich die Menschen ein Erdbeben nur so erklären. Heute wissen schon die ganz kleinen Japaner, dass Erdbeben nicht von Drachen oder anderen Fabeltieren ausgelöst werden. Der Drache müsste auch ziemlich sauer sein. Schließlich bebt jeden Tag [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://schnelllaeufer.de/wp-content/uploads/2011/03/Erdbebeben.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1245" title="Erdbebeben" src="http://schnelllaeufer.de/wp-content/uploads/2011/03/Erdbebeben-300x108.jpg" alt="" width="300" height="108" /></a>Ein wütender Drache, der auf den Boden trampelt und Feuer speit? Als es noch keine moderne Wissenschaft gab, konnten sich die Menschen ein Erdbeben nur so erklären. Heute wissen schon die ganz kleinen Japaner, dass Erdbeben nicht von Drachen oder anderen Fabeltieren ausgelöst werden. Der Drache müsste auch ziemlich sauer sein. Schließlich bebt jeden Tag irgendwo in Japan die Erde.<br />
Die meisten Erdbeben sind so schwach, dass sie kaum zu spüren sind. Manchmal gibt es auch nur kleine Wellen in einem Wasserglas. Das erschreckt die Menschen in Japan noch nicht. Denn sie müssen immer mit einem schlimmen Erdbeben rechnen, wie es jetzt passiert ist. Dabei können Häuser, Straßen und Fabriken zerstört werden und sogar Menschen sterben. Deshalb lernen dort schon die Kinder im Kindergarten, wie man sich richtig verhält, wenn die Erde bebt und wie man im Notfall helfen kann. Erdbebenübungen gehören für die Kinder zum Alltag.<br />
Ruhe bewahren und in Deckung gehen, heißt die wichtigste Regel: Die Kinder hocken sich unter Tische und machen sich ganz klein. Dabei schützen sie ihren Kopf mit den Armen. Die meisten Menschen verletzen sich nämlich, weil Sachen auf sie herabstürzen. Damit das nicht passiert, werden Häuser so gebaut, dass sie die häufigen Erdbeben aushalten können. Schränke, Regale und Kühlschränke werden in japanischen Wohnungen oft an der Wand festgeschraubt. Schwere Bilder hängen nicht über Betten. Gläser stellt man in die unteren Schrankfächer, damit sei einem nicht auf den Kopf fallen können. Außerdem haben viele japanische Familien fertig gepackte „Erdbebenrucksäcke“. Die sind mit Wasserflaschen, Keksen, Verbandszeug, Decke, Regenplane, Batterien, Taschenlampe, Taschenradio, Feuerzeug und Klopapier gefüllt. Wichtig ist auch die Trillerpfeife. So kann man sich bemerkbar machen, wenn man Hilfe braucht.</p>
<p><em>Eva Stern | Foto: Hendrik Schwartz/<a href="http://www.fotolia.com" target="_blank">Fotolia.com</a><br />
</em></p>
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		<title>Noch einmal Rabatz machen</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 22:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Faschingszeit ist fast alles erlaubt: Rabatz machen, Konfetti werfen, verkleidet durch die Straßen ziehen und Berliner verputzen bis man nicht mehr kann. Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt feiern Fasching, Karneval oder Fastnacht. Karneval hat viel mit dem christlichen Fest Ostern zu tun. In den Wochen vor Ostern wird gefastet, also zum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://schnelllaeufer.de/wp-content/uploads/2011/03/Karneval1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1232" title="Karneval1" src="http://schnelllaeufer.de/wp-content/uploads/2011/03/Karneval1-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>In der Faschingszeit ist fast alles erlaubt: Rabatz machen, Konfetti werfen, verkleidet durch die Straßen ziehen und Berliner verputzen bis man nicht mehr kann. Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt feiern Fasching, Karneval oder Fastnacht.<br />
Karneval hat viel mit dem christlichen Fest Ostern zu tun. In den Wochen vor Ostern wird gefastet, also zum Beispiel kein Fleisch gegessen. Bevor diese Zeit des Verzichts beginnt, durften die Menschen schon im Mittelalter noch einmal richtig feiern. Der Name „Carnevale“ bedeutet „Fleisch, lebe wohl“ und der Begriff „Fastnacht“ erinnert an die Nacht vor dem <a href="http://schnelllaeufer.de/wp-content/uploads/2011/03/Karneval2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1234" title="Karneval2" src="http://schnelllaeufer.de/wp-content/uploads/2011/03/Karneval2-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Fastenbeginn.<br />
Karneval ist genau das Gegenteil von Verzicht und Stille: Karneval ist bunt, laut und von allem ganz viel. Traditionell werden in der Faschingszeit oft fettige Sachen gegessen wie eben Berliner oder Krapfen. Auch die Sitte, sich zu verkleiden und in eine neue Rolle zu schlüpfen, ist uralt: Einmal im Jahr durften die Diener selbst Herrscher spielen und sich über ihre Herren oder Bischöfe lustig machen, ohne dafür bestraft zu werden.<br />
Im 16. und 17. Jahrhundert brachten die Eroberer aus Spanien und Portugal die Karnevals-Tradition mit nach Südamerika und in die Karibik. Der Karneval in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro ist heute weltberühmt. Und schon kleine Kinder schwingen beim Samba-Tanzen ihre Hüften. Dabei tragen sie auch so tolle Kostüme wie die großen Samba-Tänzer.<br />
Gerade in Ländern, wo es wenig zu lachen gibt, ist Karneval eine gute Gelegenheit, einmal fröhlich zu sein. Zum Beispiel in Haiti: Das Land gehört zu den ärmsten Ländern. Vor einem Jahr wurde es auch noch von einem schweren Erdbeben  verwüstet. Wie gut, dass die Kinder wenigstens zum Karneval richtig Spaß haben: Sie verkleiden sich, trinken Limo und essen ein Stückchen Kuchen. Die Kinder auf unseren Fotos leben in SOS-Kinderdörfern in Haiti und Brasilien. Sie haben ihre Mama und ihren Papa verloren. Jetzt leben sie mit SOS-Mamas und eigenen und neuen Geschwistern  in den Kinderdörfern. Dort können sie spielen, zur Schule gehen, bekommen Essen, ein gemütliches Zuhause. Und sie feiern natürlich Fasching. (sev)</p>
<p><em>Eva Stern | Fotos: <a href="http://www.sos-kinderdoerfer.de/Pages/default.aspx" target="_blank">SOS-Kinderdörfer</a></em></p>
<p>erschienen in: <a href="http://www.rheinpfalz.de" target="_blank">Die Rheinpfalz</a></p>
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